Sonntag, 4. Oktober 2026

Die Trauer hat uns gestern wieder erwischt.

 Meiner Frau und mir wurde bewusst wie sehr uns doch der Kater fehlt. Die Rituale, die kleinen Drolligkeiten all das fehlt. Plötzlich haben wir uns die Anekdoten vom Kater erzählt und die Tränen waren da. Soll sein, darf sein. 

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Frau chauffieren, tanken.

 Frau hätte ohne mich wieder verschlafen. Auch so etwas das mich nervt, immer auf andere zu achten. Liegt in diesem Fall nicht an ihr, soll sie doch verschlafen, sondern an meinen inneren Zwang. Ich kann das nicht abschalten. Ob etwas mit den Kids ist oder sonst was, ich habe das Gefühl machen zu müssen. Ich möchte nicht mehr machen müssen. Eins der Dinge die ich wohl nicht mehr erleben werde. 

Ist wie es ist.

Mittwoch, 30. September 2026

Mein Kater fehlt mir.

 Und die Schuldgefühle sind da. Habe ich richtig gehandelt? Ich weiß es nicht, ich hoffe es aber. Was einem so ein kleiner Kerl an Herz wachsen kann. Warum müssen es so kleine Wesen so schwer haben? Es wird wohl noch dauern bis ich darüber weg bin. 

Dienstag, 29. September 2026

Ausflug in den Wald

 Gestern war ich im Wald spazieren. Warwer Sand. Mitten im Wald ist eine Sanddüne. Die Ruhe, die Luft, der Duft.. herrlich. Dort sind überwiegend Kiefern, ich mag die sehr. Einfach wahrnehmen und abschalten. Hat gestern gut funktioniert.

Sonntag, 27. September 2026

Das Treffen mit der Familie tat schon gut.

 Die Fahrt nach Goslar, das Wiedersehen, die lockeren Gespräche, all das tat schon gut. Heute ist wieder ein wenig Wehmut da, das erste Sonntagsfrühstück ohne Kokos. Leider nicht zu ändern. 

Samstag, 26. September 2026

Goslar, Familie, Konfirmation

 Die Enkeltochter wird konformiert. Habe ich eigentlich keine Lust zu aber ich weiß, Auto fahren entspannt mich, die Kinder sind da, und die Enkelkinder auch. Das wird sicher eine Abwechslung sein die mir gut tut. Mal sehen wie es wird. Auf einer Konfirmation war ich noch nie.

Freitag, 25. September 2026

Wieder zu früh hoch.

 Die Nacht war wieder nicht gut, zu viele Gedanken. Zu früh aufgestanden, die Abläufe mit dem Kater erfolgen ja nicht mehr. Schmerzlich. Auch das wird sich wohl wieder einspielen. Das zigmal Weckerklingeln der Frau wird sich wohl nicht mehr ändern. Schlummer drücken statt aufzustehen, ich geb's auf. Der gestrige Tag war schwierig. Ich fühle mich draußen nicht wohl, Unbehagen im Supermarkt, möchte mit niemanden reden. Nur schlafen ohne zu träumen wäre schön. Die Tage werden weiter dahingehen. Schmerzen werden weniger und irgendwann kann ich dann auch Erinnerung zulassen. Dauert halt seine Zeit. Depression und Trauer ist eine schlechte Kombination.