Donnerstag, 30. Juli 2026

Alpträume.

 Wieder mal oder besser gesagt, wann nicht. Nur die Art der Träume ändert sich. Letzte Nacht ging es um den Kater. Ich muss ihn einschläfern lassen. Nun der Tag wird kommen, je nachdem wie sich der Tumor entwickelt. Aber es ist eben jetzt schon Thema im Unterbewusstsein. Schiete. Ich träume auch schon mal von dem Moment, an dem wir hier ausziehen müssen. Dann laufen die vergangenen Jahre im Traum an mir vorbei. All die Wünsche die mal da waren, all jenes was vorbei ist. Meistens allerdings erlebe ich im Traum Situation von der Arbeit, von Stress dem wir ausgesetzt waren. All das was in den letzten Jahre vor der Schließung immer schlimmer wurde. Das sind dann die Träume die mich schweißnass aufwachen lassen. Erlebe im Traum den Zwang nicht handeln zu können. Machen, immer weiter machen für die Familie, dabei sich immer alleine fühlen weil das Vertrauen in die Partnerin dahin ist. Blöde Träume. Hilft nichts. In vielen Bereichen ist der Drops gelutscht. Durch andere, aber auch du mich selbst. Es gibt keine zweite Chance.. und das ist auch gut so. 

Dienstag, 28. Juli 2026

Man ist mir die Welt gerade zuwider.

 Die Menschen sind immer weniger in der Lage miteinander umzugehen. Wenn man, so wie ich, ohnehin schon Probleme mit der Psyche hat, nimmt man das extrem wahr. Wenn ich diese Welt mal verlasse werde ich ihr keine Träne nachweinen. 

Sonntag, 26. Juli 2026

Sonntag, Brunchtag

 Rituale. Ein paar sind geblieben. Sonst ändert sich halt immer irgendwas. Wie die Nachbarschaft hier, sie wird schlechter. Mich nerven die. Ist halt nicht zu ändern. Es regnet, das gefällt mir. Es könnte noch etwas kühler dabei sein damit man ne Regenjacke tragen kann. So aber schwitzt man sich darin einen ab. Nicht zu ändern. Morgen geht der Alltag wieder los mit seinem Lärm, seinen Ungewissheiten. Ist halt so. Nicht zu ändern. 

Samstag, 25. Juli 2026

Samstag, Wochenende..

 .. noch nicht ganz. Frau muss noch arbeiten, also mache ich Haushalt. Fairplay oder Zwang? Ein wenig von beiden. Ich kann nicht einfach machen was ich möchte, konnte ich noch nie. Klar kam oft der Satz "Na macht doch", kann ich aber nicht. Früher schon hatte ich den Zwang.. alle sollen ein gutes Wochenende haben. Was aber ich der Praxis oft bedeutet hat, ich stehe zurück. Frau wollte in den Garten, ok ich mach was mit den Kids. Das hat auch Spaß gemacht aber war das mein Bedürfnis? Nein nicht wirklich. Auch sicher ein Grund warum es mir relativ leicht fiel das Motorrad abzuschaffen. Begrenzte Zeit ist nicht wirklich freie Zeit. Nun ist es egal. Motorrad ist passe. Ich bin zu alt, die Angststörung wäre hinderlich und das finanzielle käme auch noch dazu. Vorbei ist vorbei und damit kenne ich mich ja aus. 

Schmerzlich weiß ich, dass mein Kater mich verlassen wird. Scheiß Krebs, egal ob Mensch oder Tier. Noch mal einen ins Haus holen? Nein.. ich will das nicht mehr. Auch dazu fühle ich mich zu alt und man weiß nicht ob wir noch mal umziehen müssen. Tier wegen Wohnungszwang abgeben müssen, das wäre mir zuwider. So vergeht die Zeit. Vieles wird weniger, Erinnerungen werden mehr. Bis nichts mehr bleibt außer Erinnerungen.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Nicht im Loch aber ziemlich unten.

 Mich nervt hier alles und alles scheint so schwierig. Die Nachbarn, die Probleme mit dem Kater, die Stadt.. Eigentlich alles nicht so wild, eigentlich. Wenn da das Problem mit der Resilienz nicht wäre. Es kostet mich sehr viel Kraft und erschöpft mich. Das merke ich dann auch am Bewegungsdrang, der ist gleich null. Haushalt, klappt, aber raus zum Abschalten, dazu fühlt die Motivation. Das Bedürfnis endlich mit allen durch zu sein ist wieder sehr groß. Einen Handlungdruck verspüre ich aber nicht. Es wäre mir halt egal. Schwierig. Heute geht es zum Tierarzt. Der Kater scheint wieder Tumore zu bekommen. Da wäre man gnädig und würde sagen, wir machen nichts mehr. Aber also Mensch... da muss man immer weiter machen. Fair?

Sonntag, 19. Juli 2026

Sorgen um den Kater

 Scheinbar wächst da wieder ein Tumor. Er kommt mir stiller, ruhig, vor. Ich fürchte man wird nicht mehr viel machen können. Abschied.. nicht einfach von einen Haustier. Einen kleinen Wesen das mir hilft, mich unterstützt, mir ein wenig Freude macht wenn er seine drolligen 5 Minuten hat. Ich hoffe es dauert noch eine Weile. Solange er keine Schmerzen hat ist alles gut.

Freitag, 17. Juli 2026

Müde, einfach nur müde.

 Der Kater hat wieder Tumorzellen. Schlechte Nachricht. Ich merke wie mich schlechte Nachrichten schwächen. Sie gehören zum Leben, das ist keine Frage, dennoch.. Ich fühle mich einfach nur müde. Zu müde um neue Ziele zu entdecken, zu Müde um irgendwas zu erwarten. Einfach nur müde. Schlafen wäre schön. Lange schlafen. Dauerhaft schlafen. Irgendwann sicherlich.