.. so fühle ich mich. Es gibt bei mir immer zwei Arten der Müdigkeit, die rein körperliche und die mentale. Im Moment sind beide vorhanden. Macht alles nicht einfacher. Die depressiven Gedanken haben dann ein Einfallstor. Oft denke ich daran, dass es jetzt nur noch bergab geht. Ein neues Auto kaufen? Wozu meine Fähigkeiten werden weniger; Urlaub buchen? Nein wir sind auf Zuhause und Haustier eingerichtet; Neue Hobby´s anfangen? Dazu fehlt mir die Energie. Mit Schrecken erinnere ich mich daran, dass ich erlebt habe wie es bei meinem Nachbarn immer weniger wurde. Die aktivsten Phasen, Zeiten, musste ich nun mal für die Familie, und das ist ja immer noch nicht zu ende, und für meine Erkrankung aufbrauchen. Heute musste ich mal wieder an die letzten 2 Wochen von meinen Freund Rudi denken. Man pumpte ihn voll mit Narkosemitteln um drauf zu warten, dass er stirbt. Er war dadurch wie ohnmächtig, nicht präsent. Wäre es nicht humaner gewesen ihn gleich etwas zu geben damit er schmerzfrei stirbt anstatt die zeit um eine Woche zu strecken? Eine Woche von der er nichts hatte denn er war ja benommen. Ich wünschte mir frei entscheiden zu können wann Schluss ist. Naja.. vielleicht kommt das ja mal.
Plötzlich nicht mehr sicher. Depression
Laufbahn meiner Depression. Meine Erfahrungen mit Kliniken, Therapien, Medikamenten.
Freitag, 13. Februar 2026
Mittwoch, 11. Februar 2026
Immer noch düstere Gedanken.
Es wird Zeit das es heller wird. Bei Tag und im Kopf. Manchmal denke ich, wie einfach es doch wäre wenn von außen etwas passieren würde. Ich müsste mich nicht verantwortlich fühlen. Indirektes suizidales Denken? Vielleicht könnte man das so nennen. Noch aber denke ich auch daran wir gut es mir tut in der Natur abzuschalten. Wieder mehr Achtsamkeit statt tristes Grau. Geduld ist unsere Stärke nicht. Nun, solange ich, im negativen Sinne, nicht ans handeln denke ist alles ok. Und davon gibt es ja dann auch noch Gespräche mit anderen die gut tun. Abwarten..
Montag, 9. Februar 2026
Neue Woche und zu viel..
Sorgen im Kopf. Eigentlich nicht wirklich Sorgen, viel mehr Ängste. Ängste beschiedene Themen betreffend. Das war schon immer so nur hatte die Angst früher nicht so viel Macht über mich. Das ist nach meinen Zusammenbruch anders. Sie, die Angst, ist ein immer präsenter Gegner. Ein zunehmendes Problem dabei, ich mag mich diesen Gegner immer weniger stellen. Ich bin müde, fühle mich alt, möchte meinen Frieden haben. Ich muss achtsam sein. Immer mehr.
Samstag, 7. Februar 2026
Zum Wochenende wieder
schlechte Post. Es droht wieder Ungemach. Ängstig mich wieder und ich merke wie schnell ich im Gedanken beim "Gehen" ankomme. Ist nicht mehr meine Welt, das denke ich häufig, und ein Wunsch sie zu verlassen latent vorhanden. Aufpassen, achtsam sein, ruhig bleiben das sind die Aufgaben für mich.
Dennoch.. manchmal frage ich mich wozu.
Donnerstag, 5. Februar 2026
Dienstag, 3. Februar 2026
Genervt
Es wird Zeit das ich wieder auch der Stadt raus komme. Eigentlich.. aus allen raus komme. Vieles fällt mir immer schwerer und ich merke das mich vieles zu schnell auf die Palme bringt. Ach Mensch, ich hatte mir diese Lebensphase anders vorgestellt.. geändert hat sich nichts.
Samstag, 31. Januar 2026
Endlich..
..geht der Januar seinen Ende entgegen. Ich mag den Monat nicht. Mich zieht es wieder zu meinen Ausflugszielen. Küste, die kleinen Orte, weg von der Stadt. Bald sind die Tage wieder lang genug dafür. Das wird mir alles fehlen wenn ich mal ohne Auto bin. Ich bin ja der Ansicht, mein jetziges ist das letzte. Ein neues kaufe ich mir nicht. Und jeder TÜV, dieses Jahr ist es wieder soweit, könnte der letzte sein. Schließlich hat mein Auto sein Alter und da ist dann irgendwann Schluss mit investieren. Und immer noch liegen die Kids indirekt auf der Tasche. Naja.. wird eben immer mehr geben was so langsam vorbei ist. Schließlich geht es mit langen Schritten auf die 70 zu. Da kommt nichts mehr.