Samstag, 8. August 2026

Ich und meine Ängste.

 Es ist schon eigenartig, und natürlich doof, wie mein Angstbereich ( ich nenne es mal so) zuverlässig funktioniert. Tochter hat Führerschein und schon sehe ich im Geiste Situation die mir Angst machen. Gar nicht mal da sie was falsche macht, nein viel verkorkster, das sie es mit Rüpeln zu tun bekommt. Jenen die aggressiv durch die Stadt fahren und meinen, die Stärke des Autos bestimmt wer Recht hat. Ich weiß, dass das völlig aus der Luft gegriffen ist aber die Bilder im Kopf sind da. Gestern war ich in der Werkstatt. Ölwechsel. Vielleicht zum letzten mal bei dem Auto? Wer weiß. Etwas das außerhalb meines Alltags liegt erschöpft mich. So auch gestern. Dann fallen mir beim lesen die Augen zu und ich nicke ein. Nur wegen einen Werkstermin der nicht zum Alltag gehört. Wenn ich für die Tochter Verkaufsangebote von Autos sichte bin ich danach auch erschöpft. Alles was nicht Alltag ist und mit Entscheidungen zusammen hängt erschöpft mich. Mir zu sagen, He das ist in Ordnung, du musst keine Angst oder Scham haben, ist erschöpfen. "Du darfst nicht alles glauben, was du denkst", da hat Kurt Krömer schon recht. Aber sich dieses immer wieder bewusst machen ist Schwerstarbeit. Ich bin müde.. aber ich muss ja noch. 

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